Museum — ein lebendiger Ort

im GRASSI Museum Leipzig

Plastiken begrüßen
© Mo.Zaboli

ab dem 16.3.

Leider schließen die Museen mit des in Kraft tretenden Infektionsschutzgesetzes erneut ab Samstag, den 24.04.2021. Wir bitten um Verständnis, dass keine Reservierungen mehr angenommen werden und alle bereits getätigten Reservierungen storniert werden mussten. Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

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Restitution von Objekten aus dem ehemaligen Königreich Benin

Am 29. April 2021 haben die sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch und die Direktorin des GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, Léontine Meijer-van Mensch, an der Gesprächsrunde der Kulturstaatsministerin Monika Grütters zur Restitution von Benin-Objekten teilgenommen. Das politische Signal zur Rückgabe der geraubten Objekte wurde gesetzt. Dazu erklärt Kulturstaatsministerin Monika Grütters:

„Wir stellen uns der historischen und moralischen Verantwortung, Deutschlands koloniale Vergangenheit ans Licht zu holen und aufzuarbeiten. […] Ich bin froh und dankbar, dass wir uns auf das gemeinsame Ziel verständigen konnten, eine abgestimmte Haltung in Deutschland zu entwickeln und zu einer gemeinsamen Verständigung mit der nigerianischen Seite zu gelangen. Neben größtmöglicher Transparenz werden vor allem substantielle Rückgaben angestrebt. So möchten wir zur Verständigung und zur Versöhnung mit den Nachkommen der Menschen beitragen, die in der Zeit des Kolonialismus ihrer kulturellen Schätze beraubt wurden. Wir planen erste Rückgaben im Verlauf des Jahres 2022.“

Im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig und auch im Museum für Völkerkunde Dresden befinden sich Objekte aus dem ehemaligen Königreich Benin. Die Restitution von geraubten Objekte ist nicht nur eine ethische und moralische Pflicht, sondern auch der Beginn eines transnationalen Austausches, um die Auswirkungen des Kolonialismus bis heute als Teil einer gemeinsamen Geschichte zu erzählen.

Zur Erklärung

Studentische Intervention in der Dauerausstellung

objekte. re|präsentieren. narrative.

Die Arbeit objekte. re|präsentieren. narrative. entstand als kuratorische Intervention im Rahmen des Studiengangs „Kulturen des Kuratorischen“ der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sie ist ein Versuch, Möglichkeiten alternativer Erzählungen zu untersuchen, die aus den Bedeutungen und Geschichten hervorgehen, welche die Objekte in sich tragen.

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© Nushin Atmaca, Ariane Graf, Asya Yaghmurian, Monira Kamal, Sebile Yapici
Filmstill aus "objekte. re|präsentieren. narrative.", 2021

Neue Plattform zu Dekolonisierung, Restitution und Repatriierung

Neue Plattform zu Dekolonisierung, Restitution und Repatriierung

Die Sächsischen Völkerkundemuseen veröffentlichen Plattform zu Dekolonisierung und laden zum Dialog ein.

Zur Plattform

© Miriam Hamburger, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Dekolonisierung erfordert Dialog, Expertise und Unterstützung

Anlässlich der Jahreskonferenz 2019 der Direktor/innen der Ethnologischen Museen im deutschsprachigen Raum in Heidelberg wurde am 6.5.2019 die folgende Stellungnahme verabschiedet.

Heidelberger Stellungnahme: Dekolonisierung erfordert Dialog, Expertise und Unterstützung

Pressemitteilung des Treffens der Benin Dialogue Group

Die Benin Dialogue Group (BDG) wurde im Jahr 2010 in Wien ins Leben gerufen und vereint kulturpolitisch Verantwortliche auf Staats- und Regionalebene, Museumsvertreter und Vertreter vom Royal Court of Benin City aus Nigeria mit europäischen Museumvertretern und Afrika-Kuratoren aus Wien, Berlin, Dresden/Leipzig, London, Leiden und Stockholm, Hamburg, Stuttgart, Oxford und Cambridge. Die genannten europäischen Sammlungen beherbergen wichtige Objekte und Kollektionen aus dem historischen Benin-Reich in Nigeria. Allen Beteiligten ging es auf informeller Ebene vor allem auch darum, ein freundschaftliches und vertrauensvolles Klima aufzubauen. Zu den erklärten Zielen der Arbeit in der BDG gehörte von Anfang an die vollständige Öffnung der Sammlungen, Sammlungsdigitalisierung und wissenschaftlicher Austausch. Die Erstellung eines digitalen Inventariums von Benin-Objekten, die in Museen der Welt bewahrt werden, dient kooperativen Projekten mit Austausch, aber auch mit Rückführung von Objekten nach Benin City, um Ausstellungen in einem neu geplanten musealen Zentrum der Stadt in den Jahren 2021/22 zu realisieren.

Pressemitteilung des Treffens der Benin Dialogue Group

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Das Programm zum Download

Januar - März 2021

Zur Sammlungsgeschichte

Die Sammlung des Dresdner Hofrats und Bibliothekars Gustav Klemm bildete den Grundstock für das Leipziger Museum für Völkerkunde, das heute um die 200.000 Objekte umfasst.

Zur Geschichte der Sammlung

 

Elefantenstatue mit vielen Köpfen und Armen, davor ein großes Mandala
Ganesha

Aus unserer Online Collection

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