Judith Kaluaji

 

Judith Kaluaji Jashita (*15. Mai 1990 in Popokabaka, Kongo) entwickelte in frühem Alter eine Leidenschaft für Comics und Malerei und begann nach ihrem Abitur ein Studium der Malerei an der Académie des Beaux-Arts in Kinshasa. 2010 wurde sie Mitglied der Gemeinschaft Kin Label und nahm an der ersten Ausgabe des Kin anima bulles (Festival International des dessins et du film d’Animation) Teil, das vom Institut Français in Kinshasa organisiert wurde. Ihre Comicstreifen wurden erstmals in der ersten Ausgabe des Magazins „Amazone“ publiziert und sie gewann 2010 einen Preis des Festival International de Bande Dessinée d’Alger. Kaluaji arbeitete zwei Jahre lang als Illustratorin bei AETA, einer Organisation, die sich für Wahlsensibilisierung im Kongo einsetzt. Momentan fertigt sie zwei Comicbände an, die voraussichtlich 2018 erscheinen werden. Ihren Stil beschreibt sie als „zwischen moderner und klassischer Kunst“. Ziel ihrer Arbeit ist die Aufweckung der kongolesischen Jugend, die in ihren Augen träumerisch, zerstreut und unproduktiv ist. Sie thematisiert in ihren Comicbändern Gewalt an Frauen, Religion und das Familienleben im Kongo.


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zitat

 Die Abwesenheit von Liebe unter Menschen macht mich wütend. Man tötet aus Gründen der Macht und des Scheinens. In meiner Arbeit kommuniziere ich die Liebe und den Frieden, denn ich träume von einer Gesellschaft, in der die Menschen glücklich leben. Eine ausgeglichene Welt ohne Ungerechtigkeiten, die jeder von uns glücklich verlässt, ohne zu bereuen als Mensch geboren zu sein und in ihr gelebt zu haben.

Judith Kaluaji

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