Sammlungsgeschichte

1869 wurde das Museum von der Leipziger Bürgerschaft gegründet. Durch zahlreiche Schenkungen, Ankäufe und Zuwendungen aus aller Welt konnte der Sammlungsbestand in den darauffolgenden Jahren beträchtlich erweitert werden. Viele seiner kostbaren Bestände verdankt das Museum Freunden des Hauses, Mäzenen und Förderern. Berühmte Persönlichkeiten wie Heinrich Schliemann, der Entdecker von Troja, die Verlegerdynastien Brockhaus und Meyer, zu denen auch der Afrika-Forscher und Erstbesteiger des Kilimanjaro Hans Meyer zählt, waren seinerzeit dem Museum eng verbunden.

Sammlungsgeschichte

Seit 1927 ist das GRASSI Museum am Johannisplatz Domizil des Museums für Völkerkunde. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 führte zu drastischen Einschränkungen der Museumsarbeit. Bei einem Bombenangriff 1943 wurde es weitestgehend zerstört und dabei ein Fünftel seiner Sammlung vernichtet.

Ab 1947 gingen die Mitarbeiter an den systematischen Wiederaufbau des Museums. 1954 öffnete die erste Dauerausstellung, welche in den darauffolgenden Jahrzehnten mehrfach aktualisiert bzw. neu konzipiert wurde. Mit zahlreichen Wanderausstellungen unterstützte das Museum speziell kleinere Häuser und brachte die materiellen Kulturen der Welt in alle Winkel der DDR. Von 2001 bis 2005 wurde das gesamte Grassimuseum saniert, pünktlich zum 140-jährigen Jubiläum eröffnete die neue Dauerausstellung im Jahr 2009.

Ganesha-Figur in der Asienausstellung
© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Tom Dachs
Ganesha, Götterplastik, Indien
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