Serge Diakota

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Megalopolis – Stimmen aus Kinshasa: Serge Diakota
Megalopolis – Stimmen aus Kinshasa: Serge Diakota

Serge Diakota

Serge Diakota Mabilama (*4. September 1988 in Kalemie, Provinz Katanga) lebt seit 1992 in Kinshasa. An der Académie des Beaux-Arts in Kinshasa absolvierte er ein Studium der Bildhauerei. Nach seinem Abschluss entdeckte er das von Vitshois Mwilambwe Bondo geleitete kongolesische Atelier Kin ArtStudio. Dort bekam er die Möglichkeit, seinen künstlerischen Ansatz weiterzuentwickeln. Er arbeitet vorrangig als Maler, Bildhauer und Fotograf. Seine Werke präsentierte er bereits in mehreren Ausstellungen in Kinshasa sowie in den belgischen Städten Ostende, Gent und Brüssel, in Kapstadt und New York.

In seiner Kunst stellt Diakota Fragen nach dem menschlichen Dasein in Bezug auf soziale und politische Probleme, die er aus globaler Perspektive betrachtet. Dabei schafft er eine ästhetische Vermischung lokaler und universeller Symbole. Seine besondere Vorliebe gilt dabei Materialien, die als Zeugnisse des Alltags Aufschluss über gelebtes Leben geben. Seine Arbeiten integrieren Alltagsobjekte, wie Plastiktische oder Tabletts, und geben ihnen eine neue Bestimmung.

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zitat

 Die Stadt ist ein großes Reservoir. So wie der ganze Kongo. Wir haben alle Ressourcen, und Kinshasa ist die Hauptstadt von dem allem. Und die Kinois, so nennen wir die Bewohner dieser Stadt, sind Menschen, die ebenfalls riesige Ressourcen haben. Körperliche und spirituelle und kreative Kräfte. Du musst all die negativen Kräfte einfach in etwas Positives wandeln. Zu allererst, um zu überleben. Erst an zweiter Stelle steht das Haben.

Serge Diakota, Leipzig, November 2018

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