Ab 7. Mai 2020 hat das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig wieder regulär von 10 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet. Bitte beachten Sie, dass vorerst nur die Sonderausstellung "Szenen des Lebens", nicht jedoch die Dauerausstellung zu sehen ist.

Eine Dynamik zwischen den Städten schaffen

Was verbindet Kinshasa und Leipzig? Wie sind die gegenseitigen Wahrnehmungen? Durch das Projekt Lipzkin sollen bestehende Verbindungen zwischen Kinshasa und Leipzig sichtbar gemacht und ein neuer Dialog angestoßen werden. Vorbereitend zur Ausstellung „Megalopolis #1 - Stimmen aus Kinshasa“, die vom 1. Dezember 2018 bis zum 31. März 2019 läuft, wird ein Ort geschaffen der einen kreativen Austausch ermöglicht und gleichzeitig Exotik, Vorurteile und Distanz auf beiden Seiten abbaut. Der Echo-Room im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig dient als Open Space für Künstler*innen, Studierende, Forscher*innen, Kulturschaffende und alle, die dazu beitragen möchten, Kinshasa und Leipzig näher zusammen zu bringen. Gemeinsame Kunstprojekte, Kooperationen, Forschungen oder Reflektionen über Geschichte, Politik und Wirtschaft sollen entstehen und zu einer lebendigen Ausstellung beitragen. Der Echo-Room kann für Installationen, Workshops oder Filmvorführungen genutzt werden und bietet eine ideale Möglichkeit, Visionen zu verwirklichen und ein Stück Kinshasa nach Leipzig zu bringen.

Wenn du an der kongolesischen Megacity Kinshasa interessiert bist und am Projekt Lipzkin teilnehmen möchtest, sende eine E-Mail an: kinleipzigproject@gmail.com

KICK-OFF Kinshasa

Kick-Off Text 1

04.05.2018

Die Auftaktveranstaltung für Megalopolis #1 gab Besucher*innen einen ersten Einblick in die zeitgenössische Kunst der jungen und kreativen Szene Kinshasas. Gleichzeitig wurde der Lipzkin Echo-Room als Open Space im Museum eröffnet, der dazu dient, einen Dialog zwischen Kinshasa und Leipzig anzustoßen.

 

 

© Mo.Zaboli
Mit Installation „Homage to Serge“ und Konzert von Kebo Mfumu (Paris / Kinshasa).

Kick Off Text 2

Der kongolesische Künstler Serge Diakota wurde für eine Künstlerresidenz nach Leipzig eingeladen, um die Installation „Satellite to Kinshasa“ anzufertigen. Leider konnte der Künstler nicht nach Leipzig reisen, da sein Visumsantrag abgelehnt wurde. Die Kuratoren der Ausstellung Eddy Ekete und Freddy Tsimba entschieden sich mit der Abwesenheit des Künstlers auseinanderzusetzen und ihn durch Installationen und Videos präsent zu machen, die im Lipzkin Echo-Room zu sehen sind.

https://www.facebook.com/KeboMfumu/

© Mo.Zaboli
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