Reinventing
Die Geschichte der Völkerkundemuseen ist aufgrund der kolonialen Vergangenheit, in die sie eingebunden sind, ambivalent und muss kritisch reflektiert werden. Daraus entsteht eine Verantwortung, der wir uns stellen möchten. Das Gespräch mit und nicht über die Herkunftsgesellschaften ist eine wichtige Voraussetzung, damit wir als MuseumsmitarbeiterInnen zu Lernenden werden und uns selbst als Akteure in diesem Prozess begreifen. Das Grassimuseum sehen wir als einen Ort der Begegnung, an dem wir das Museum gemeinsam immer wieder neu erfinden und denken können – eine Plattform für die Erneuerung unserer Beziehungen, wo wir neue Formate des Ausstellens erproben und einen Freiraum schaffen, der auch die Zivilgesellschaft zu einem hohen Maße einbezieht.
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