Restaurierung

Die Restaurierungsabteilung ist für die Erhaltung der über 300 000 Sammlungsobjekte der drei sächsischen Völkerkundemuseen verantwortlich. In den Werkstatträumen in Leipzig und Dresden sind Restauratorinnen und Restauratoren mit unterschiedlichen Spezialisierungen – so unter anderem Textil, Leder, Pflanzenfasern, Holz, Metall und Keramik - tätig.

Restaurierung

Das Titelbild zeigt eine mit feinem Rindenbaststoff umwickelte Kokosnussschale aus Neu-Britannien, in der sich ein leuchtend gelb-orangefarbener Pigmentballen befindet. Kurkuma oder Gelbwurz wurde zum Färben von Textilien, aber auch in verlackter Form zur Bemalung von Holzoberflächen verwendet. Das Objekt, 1901 vom Ethnographica-Sammler und -Händler Arthur Speyer ans Museum für Völkerkunde zu Leipzig verkauft, dokumentiert die historische Aufbewahrung des zur farbigen Gestaltung gewonnenen Pigments.

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© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Mo Zaboli

Einleitung

Mit rund 350.000 Objekten, 200.000 Bilddokumenten und 350.000 bibliothekarischen Einheiten sind die drei Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut die zweitgrößte Sammlung ihrer Art in Deutschland. Die Erforschung der Bestände ist ein wichtiger Teil ihres Selbstverständnisses und ihrer Aufgabe.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Alle vergangenen Forschungsprojekte im Überblick

Wissenschaftler und Projekte

Neben dem Sammeln, Bewahren und Bilden ist das Forschen ein unverzichtbares Element des öffentlichen Museums und definiert einen wichtigen Teil seiner Tätigkeit. Das Spektrum der Forschungsansätze und -methoden sehen Sie in unserem Forschungskanal.

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Roboter vor Gemälde
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