Restaurierung

Die Restaurierungsabteilung ist für die Erhaltung der über 300.000 Sammlungsobjekte der drei sächsischen Völkerkundemuseen verantwortlich. In den Werkstatträumen in Leipzig und Dresden sind Restaurator*innen mit unterschiedlichen Spezialisierungen – so unter anderem Textil, Leder, Pflanzenfasern, Holz, Metall und Keramik – tätig.

© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Mo Zaboli

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Das Titelbild zeigt eine mit feinem Rindenbaststoff umwickelte Kokosnussschale aus Neu-Britannien, in der sich ein leuchtend gelb-orangefarbener Pigmentballen befindet. Kurkuma oder Gelbwurz wurde zum Färben von Textilien, aber auch in verlackter Form zur Bemalung von Holzoberflächen verwendet. Das Objekt, 1901 vom Ethnographica-Sammler und Händler Arthur Speyer ans Museum für Völkerkunde zu Leipzig verkauft, dokumentiert die historische Aufbewahrung des zur farbigen Gestaltung gewonnenen Pigments.

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Tagung: Sensitive Heritage

Am 12. und 13. Dezember 2018 fand im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig die Tagung Sensitive Heritage statt, bei der Fachvertreter*innen über verschiedene Aspekte materieller und immaterieller Resititution sprachen.

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Einleitung

Mit rund 350.000 Objekten, 200.000 Bilddokumenten und 350.000 bibliothekarischen Einheiten sind die drei Völkerkundemuseen in Leipzig, Dresden und Herrnhut die zweitgrößte Sammlung ihrer Art in Deutschland. Die Erforschung der Bestände ist ein wichtiger Teil ihres Selbstverständnisses und ihrer Aufgabe.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Alle vergangenen Forschungsprojekte im Überblick

Wissenschaftler*innen und Projekte

Die Wissenschaftler*innen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Spektrum ihrer Forschungsansätze und -themen werden auf der Plattform Forschung vorgestellt.

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Roboter vor Gemälde
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