Bitte beachten Sie die vorübergehend verkürzten Öffnungszeiten des GRASSI Museum für Völkerkunde: Donnerstag bis Sonntag, 10—18 Uhr, Montag bis Mittwoch geschlossen.

Historische Sammlungsdokumentation online

Auf einer neuen online Plattform schaffen die Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen (SES) einen öffentlichen Zugang zu den historischen Dokumenten der sächsischen ethnologischen Museen. Dies ist ein erster Schritt, insbesondere den Herkunftsgesellschaften und der internationalen Forschungsgemeinschaft einen direkten digitalen Zugang zu Archivalien zu ermöglichen. Auf diesem Weg können weitere Kooperationen sowie neue Provenienzforschungsprojekte angeregt werden.

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© Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Juliane Heinze

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Die Digitalisierung der Dokumentationsbestände ist ein großer Schritt in Richtung Transparenz über die Herkunft der Sammlungen. Sie bildet eine wichtige Grundlage für die Provenienzforschung zu den Objektbeständen der drei Häuser in Leipzig, Dresden und Herrnhut und ist zentral für die Auseinandersetzung mit Kulturgut, das auf koloniale Kontexte zurückgeht. Die Digitalisierung dient gleichzeitig der Bestandssicherung dieser historischen Dokumente, zu denen unter anderem Eingangsinventare, Erwerbsdokumente und persönliche Schriftwechsel gehören.

Zur Plattform

 

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Auf der Plattform können Sie unterschiedliche Archivbereiche der drei Museen einsehen. Mithilfe einer Freitexteingabe und Filteroptionen finden Sie die digitalisierten Dokumente, die für Sie interessant sind. Zudem ist eine Suche nach Dokumentenart, Kontext, Zeitraum oder Sammlungsbereich möglich. Ein Warenkorb ermöglicht es Ihnen, die Archivalien zu sammeln, die Sie anschauen möchten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der Digitalisierungsprozess noch nicht abgeschlossen ist und unser Online-Bestand stetig erweitert und bearbeitet wird.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass einige der Dokumente verletzende Sprache und problematische Begriffe und Botschaften enthalten. Da es sich um historische Dokumente handelt, finden sich hier herabwürdigende und diskriminierende Begriffe, sowie beleidigende und gewaltvolle Ansichten und Beschreibungen.
Die SES tragen die Verantwortung, diese historischen Dokumente zu bewahren und öffentlich zugänglich zu machen. Dabei sind wir bemüht, für einen sensiblen Umgang mit diesen Dokumenten und ihrem Inhalt zu werben und in ihrer heutigen Dokumentation und Kommunikation eine sensible Sprache zu verwenden.

Förderung


Das Projekt wir gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


 

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