Teppich
Ab 7. Mai 2020 hat das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig wieder regulär von 10 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet. Bitte beachten Sie, dass vorerst nur die Sonderausstellung "Szenen des Lebens", nicht jedoch die Dauerausstellung zu sehen ist.

Amerika

Beschreibung

Die Sammlungen über die nordamerikanischen Indianer und Inuit umfasst ca. 5.000 Nummern. Einige hervorragende Objekte von der Nordwestküste sowie aus den Plains und Prärien blieben erhalten, obwohl der Bestand durch Kriegsverluste dezimiert wurde.
Von den indianischen Kulturen in Mexiko des 20. Jahrhunderts (Chiapas, Oaxaca, Tabasco) wurden Alltagsobjekte und Kleidungsstile zusammengetragen. Der archäologische und rezent ethnographische Bestand umfasst ca. 8.200 Nummern. Das Alte Peru ist mit der Sammlung Reiss und Stübel (1887) und Eduard Gaffron (frühes 20. Jahrhundert) dokumentiert; es handelt sich um ethnographische Grabgefäße in seltener handwerklicher Qualität.
Von den Amazonasindianern (Karajá, Xingu-Quellgebiet, Kamayura u.v.a.) ist das Alltagsleben seit dem 19. Jahrhundert mit großen Sammlungen (Meyer, Krause, Koch-Grünberg, Winkler, Wustmann) dokumentiert. Auch die Bestände von den Bewohnern des Gran Chaco sowie von den Araukanern (Haaek, Kollmann) sind erwähnenswert. Südamerika ist mit etwa 25.000 Nummern vertreten.

 

Ansprechpartner
Dr. Frank Usbeck
Wissenschaftlicher Mitarbeiter Amerika
Tel. +49 341/97 31-902
frank.usbeck@skd.museum

Impressionen

Ausstellungsliste

Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden
Zum Seitenanfang