QAYAQ – Schaurestaurierung eines historischen Grönländerbootes
Das Leipziger Völkerkundemuseum ermöglicht der Öffentlichkeit das Restaurierungsprojekt eines grönländischen Kajaks im Care Room mitzuerleben. Seine Geschichte ist eng mit der Stadt Leipzig verbunden. Es stammt aus dem sogenannten „Grönländer-Haus“ in der Leipziger Innenstadt und war seit dem 18. Jh. – möglicherweise sogar seit den 1670er Jahren – in Leipzig ausgestellt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Kajak zeitweilig in der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig aufbewahrt, bevor es 1974 ans GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig kam.
- Ausstellungsort GRASSI Museum Leipzig
- Laufzeit 04.12.2026—31.10.2027
- Öffnungszeiten täglich 10—17 Uhr, Montag geschlossen
- Eintrittspreise regulär 6 €, ermäßigt 4 €, Schülerinnen und Schüler (unter 20 Jahre) 2 €, Kinder bis Schuleintritt frei, Gruppen ab 10 P. 5 €
QAYAQ – Schaurestaurierung eines historischen Grönländerbootes
Das stark beschädigte Boot soll grundlegend restauriert werden. Dazu wird seine Geschichte erforscht: Wie alt ist es genau, wann und unter welchen Umständen kam es nach Leipzig? Dabei geht das Team besonders auch der Legende über die Rettung eines Leipziger Pelzhändlers aus Seenot durch einen indigenen Grönländer nach, und wie diese Erzählung die Leipziger Erinnerungskultur und den Blick auf Grönland geprägt hat.
Die Forschung spannt zudem den Bogen zur mitteldeutschen Sport- und Freizeitgeschichte seit dem 19. Jh. – zur Entstehung des Kanusports, und wie Kajaks das Wasserwandern und die Entwicklung von Faltbooten inspiriert haben.
Begleitend zur Schaurestaurierung widmen sich zwei Vitrinen diesem geschichtlichen Hintergrund sowie der Jagdausstattung in Grönland. Ein abwechslungsreiches Begleitprogramm ergänzt das Projekt.
Schaurestaurierung
Weitere Ausstellungen
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im Japanisches Palais




