Ab 7. Mai 2020 hat das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig wieder regulär von 10 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet. Bitte beachten Sie, dass vorerst nur die Sonderausstellung "Szenen des Lebens", nicht jedoch die Dauerausstellung zu sehen ist.

Artists in Residence / Künstlerresidenz

 

Das GRASSI Museum für Völkerkunde lädt Performancekünstler*innen, Tänzer*innen, Schauspieler*innen und Musiker*innen zu einem vierwöchigen Atelieraufenthalt ein.

Zu Gast: Gaétan Noussouglo und Manaf Halbouni.

text 1: Projekt + Bild

Gaétan Noussouglo

Gaétan Noussouglo ist Schauspieler, Theaterregisseur und Dozent für Schauspiel aus Togo. Seit 2003 gehört er zum Ensemble des Théâtre de l’Unité im französischen Audincourt und zur Compagnie Gakokoé in Montbéliard. Im GRASSI Museum für Völkerkunde gastierte er bereits im Frühjahr 2016 mit seiner Dada-Performance »Fremd ist der Fremde nur in der Fremde«. Im September trifft man ihn in der Dauerausstellung: vielleicht in einer Vitrine oder wenn er einem im Vorbeigehen unvermittelt etwas ins Ohr flüstert.

© Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Gae tan Noussouglo, Foto: Vera Marusic

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Schüleratelier mit Gaétan Noussouglo

"Plane deinen eigenen Museumbesuch und werde Museumführer für einen Tag"

text 2: Vita + Bild

Dieser Workshop richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen zum Kennenlernen der Staatlichen Ethnografischen Sammlung Sachsens, insbesondere der Dauerausstellung im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig.

Inhaltlich geht es dabei um Themen wie "hier und anderswo", "Fremde und Heimat" und um die eindrucksvolle kulturelle Vielfalt der Menschheit. Die Vorgehensweise ist spielerisch, interaktiv und dennoch didaktisch.

Und so mündet jedes Atelier am Ende in der Konzeption und Durchführung einer eigenen Führung durch die Ausstellung: vielleicht als Märchen oder Sketch, mit "Tableaux-vivants", Rollenspiel oder Performance. Die Schüler werden Museumsführer für einen Tag.

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Im Fokus unseres Interesses stehen hier vor allem museologische und ethnografische Darstellungsweisen (Beispiel: Diorama) die immer mit einer Konstruktion von "Fremdheit" verbunden sind. Unsere performativen Interventionen (Museumsführungen) werden also nicht nur durch Museumsobjekte in den Vitrinen inspiriert, sondern auch allgemein durch die Geschichte der ethnografischen Sammlung.

© Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Gae tan Noussouglo, Foto: Vera Marusic

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Manaf Halbouni

Manaf Halbouni ist bildender Künstler. Er ist in Damaskus/Syrien geboren und lebt seit 8 Jahren in Dresden. In seinen künstlerischen Arbeiten beschäftigt er sich mit den Themen »Reisen« und »Dazwischen sein. « In der aktuellen Sonderausstellung ist er mit seinem Werk »Zuhause« (2016) vertreten. Während der Dauer der Ausstellung wird er den Raum um das Tor zum Damaszener Hofhaus Bayt Nizam permanent verändern und mit wandelbaren Inhalten füllen.

© Manaf Halbouni
"Das Tor nach Damaskus", Manaf Halbouni
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