Ab 7. Mai 2020 hat das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig wieder regulär von 10 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet. Bitte beachten Sie, dass vorerst nur die Sonderausstellung "Szenen des Lebens", nicht jedoch die Dauerausstellung zu sehen ist.

Publikation zur Ausstellung "Szenen des Lebens - ein japanischer Paravent und seine Geschichte/n"

Die Publikationsreihe „Spurenlese“ gibt Einblicke in die Arbeit der Restaurierungsabteilung der Museen für Völkerkunde Leipzig, Dresden und Herrnhut. Der erste Band, erschienen 2018, beschäftigt sich ausgehend von der Restaurierung von 45 Ambrotypien mit der Technik, Sammlungs- und Mediengeschichte dieser frühen fotografischen Porträts von Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedener Inseln in Ozeanien.

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Der zweite, im Sommer 2019 publizierte Band geht in seinen Beiträgen der Geschichte der chinesischen Porzellanreparatur nach. Anhand des außergewöhnlichen Objekts einer vollständig erhaltenen Porzellanflickerwerkstatt, die sich seit 1912 im Bestand des GRASSI Museums für Völkerkunde zu Leipzig befindet, werden Technik und Materialien beschrieben und das chinesische Kunsthandwerk des Porzellanflickens als nach wie vor gebräuchliche Praxis näher beleuchtet.

Der jetzt im März 2020 frisch erschienene dritte Band der Spurenlese erzählt Geschichte(n) eines japanischen Paravents, der nach seiner Restaurierung in der Ausstellung „Szenen des Lebens“ gezeigt werden wird. Darauf dargestellt sind Theatervergnügungen und alltägliche Straßenszenen in der Shijō-Straße in Kyoto Anfang des 17. Jahrhunderts. Dazu in Beziehung gesetzt ist die künstlerische Intervention „Rhythmusanalyse“ von Timo Herbst, die das heutige pulsierende Leben am selben Ort zeigt. Der Paravent wurde vom Leipziger Sammler Heinrich Botho Scheube aus Japan mitgebracht und befindet sich seit 1891 im Museum.

 

 

Zu bestellen ist die Spurenlese für € 10 (zzgl. Porto) im Grassi Museumsshop unter service@grassi-shop.de, ISBN-Nummer 987-3-00-065094-9.

 

 

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