Ansicht zweier Tänzer in gestreiften Kostümen
© Foto: Aude Bertrand

Megalopolis #1 – Stimmen aus Kinshasa

Was verbindet Leipzig und Kinshasa, die Hauptstadt der demokratischen Republik Kongo? Wie lässt sich die Atmosphäre der Megacity mit über 10 Millionen Einwohnern in Leipzig vergegenwärtigen? Das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig zeigt vom 1. Dezember 2018 bis 31. März 2019 die Ausstellung "Megalopolis #1 - Stimmen aus Kinshasa".

  • Laufzeit 01.12.2018—31.03.2019

Text

In dem von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Ausstellungsprojekt „Megalopolis #1 – Stimmen aus Kinshasa“ gibt ein Kollektiv von 30 Künstler*innen aus Kinshasa durch Installationen, Performances, Malerei, Fotografie, Skulptur und interaktive künstlerische Interventionen ein aktuelles und vielfältiges Bild von der Hauptstadt der demokratischen Republik Kongo. Die Ausstellung wird in mehreren Künstlerresidenzen in Leipzig und Kinshasa unter der Leitung der Kuratoren Eddy Ekete und Freddy Tsimba entwickelt.
Gleichzeitig eröffnet das deutsch-kongolesische Ausstellungsprojekt mit dem Lipzkin Echo-Room einen Dialog zwischen Kinshasa und Leipzig für eine Auseinandersetzung mit der Geschichte, der zeitgenössischen Kunst, der Politik und der Wirtschaft der beiden Städte. Der Open Space im Museum steht für Künstler*innen, Studierende, Forscher*innen, Kulturschaffende und alle zur Verfügung, die dazu beitragen möchten, Kinshasa und Leipzig näher zusammen zu bringen.

moderne Minkisifigur
Hilary Balu

Lipzkin

Eine Dynamik zwischen den Städten schaffen

Was verbindet Kinshasa und Leipzig? Wie sind die gegenseitigen Wahrnehmungen? 
Durch das Projekt Lipzkin sollen bestehende Verbindungen zwischen Kinshasa und Leipzig sichtbar gemacht und ein neuer Dialog angestoßen werden. Vorbereitend zur Ausstellung „Megalopolis #1 - Stimmen aus Kinshasa“, die vom 1. Dezember 2018 bis zum 31. März 2019 läuft, wird ein Ort geschaffen der einen kreativen Austausch ermöglicht und gleichzeitig Exotik, Vorurteile und Distanz auf beiden Seiten abbaut. Der Echo-Room im GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig dient als Open Space für Künstler*innen, Studierende, Forscher*innen, Kulturschaffende und alle, die dazu beitragen möchten, Kinshasa und Leipzig näher zusammen zu bringen.

Text

Teilnehmende Künstler*innen:

Eunice Kamanda Azgard Tambwe Louison Mbeya Danniel Toya Dolet Malalu Géraldine Tobe Chéri Benga Steve Bandoma Francis Mampuya Serge Diakota Flory Sinanduku Mega Mingiedi Yoka Lye Mudaba Judith Kaluaji Olivier Nalumbu Akunzi Tankwey Mulut Tankila - Anastasia Langu Gabriel Lukinga Hilary Balu Francis Tenda Elie Mbanging - Hermance Ilunga Willys Kezi

Impressionen

Kuratoren

Eddy Ekete

Eddy Ekete arbeitet vor allem als Maler und Performancekünstler. Er schloss sein Studium an der Académie des Beaux-Arts de Kinshasa in 2002 und an der École Supérieure des Arts Décoratifs in Straßburg in 2008 ab. Er ist Gründungsmitglied des Kollektivs EzaPossibles (Kinshasa 2003), des Künstlerkollektivs La Semencerie (Straßburg 2009) und der Kinact – Rencontres Internationales des Performeurs (Kinshasa 2015). In seinen Arbeiten reflektiert und konfrontiert er seine städtische Umwelt.

https://eddyeketeblog.wordpress.com/
http://www.kinact.org/

 


Eddy Ekete
Eddy Ekete

Freddy Tsimba

Freddy Tsimba schloss 1989 sein Studium der Bildhauerei an der Académie des Beaux-Arts de Kinshasa ab. Für seine berühmten Skulpturen aus Patronenhülsen, zusammengeschweißten Löffeln oder Schlüsseln erhielt er bereits zahlreiche Preise in Kanada und Frankreich. Seine fragmentierten, provokativen und expressionistischen Arbeiten wurden in mehr als 50 Ausstellungen in Afrika, Europa, Kanada und China gezeigt. Durch seine Skulpturen bezeugt er die Hinterlassenschaften der Kriege und Konflikte seines Landes.

http://freddytsimba.wordpress.com/

Freddy Tsimba
Freddy Tsimba

Partner und Förderer

Förderer

Medienpartner

Weitere Ausstellungen

Weitere Ausstellungen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

Kunstgewerbemuseum

im Schloss Pillnitz

gelber Kasten mit vier Füßen

Museum für Völkerkunde Dresden

im Japanischen Palais

reich verzierte Holztür mit Fenster

Völkerkundemuseum Herrnhut

im Völkerkundemuseum Herrnhut

Buddha in einem Schrein
Zum Seitenanfang