Ab 7. Mai 2020 hat das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig wieder regulär von 10 bis 18 Uhr (außer montags) geöffnet. Bitte beachten Sie, dass vorerst nur die Sonderausstellung "Szenen des Lebens", nicht jedoch die Dauerausstellung zu sehen ist.

Anastasie Langu


Anastasie Langu Mbombo (*6. Juni 1992 in Kinshasa) absolvierte zunächst ein Studium der Rechtswissenschaft und widmete sich anschließend autodidaktisch der Fotografie und dem Grafikdesign. Im Jahr 2017 schloss sie sich den Ateliers Bilili Photo und Longi Studio an. Durch das Medium der Fotografie präsentiert sie ihre Sicht auf die Welt. In ihren Arbeiten thematisiert sie persönliche Ängste, verschiedene Realitäten von Kindheit, die Rolle der Frau und gesellschaftliche Probleme. Die Themen ihrer Arbeiten entstehen spontan und zufällig, wirken aber dennoch inszeniert. Ihr Werk „Terre de sangs“ („Bluterde“) thematisiert die Konflikte um das Mineral Coltan und die damit verbundene Ausbeutung von Kinderarbeitern. Seit 2017 beschäftigt sie sich fotografisch mit der Performancekunst, im speziellen mit den jungen Performancekünstler*innen Kinshasas des Kollektivs Sakana na Art.

 

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