Wanggajarli Burugun (We Are Coming Home)

© Gabriele Richter
Naomi Appleby, Azroum McKenzie und Wynston Shovellor-Sesar vor der Zeremonie in der Australischen Botschaft in Berlin.

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Nach über 100 Jahren in Deutschland kamen 14 Ahnen aus Roebuck Bay in Western Australia schließlich nach Hause. Sie lebten im 19. Jahrhundert und waren Mitglieder der Yawuru und Karajarri. Nach ihrer Versklavung und Zwangsarbeit auf Perlentaucherbooten wurden ihre Knochen als wissenschaftliches Vergleichsmaterial nach Europa verschifft, um auf entmenschlichende Weise eugenische und rassistische Theorien zu stützen.

Am 15. April 2019 fanden Besucher*innen aus ganz Australien und Deutschland auf der Repatriierungszeremonie zusammen um gemeinsam ihren Respekt auszudrücken. Unter dem Namen Wanggajarli Burugun wird in Broome ein Erinnerungsort geschaffen, der sowohl letzter Ruheort für die Vorfahren, als auch Ort der Versöhnung und Heilung sein wird.



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