Tanzende Dorfbewohner, Künstler unbekannt, Batik, entstanden in  Tansania, 1989, Foto: S. Lychatz
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Kiwanuka und Kamau - Batiken und Gemälde aus Ostafrika

Die Kabinettausstellung begeleitet eine Reihe von Veranstaltungen anlässlich der Präsentation der Neuauflage des Buches "Die Falle" des Leipziger Schriftstellers Gunter Preuß durch den Lychatz Verlag.

  • Laufzeit 20.04.2011—28.08.2011

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Gezeigt werden 24 Batiken und 5 Gemälde aus Ostafrika, konkret aus Tansania und Sansibar sowie aus Kenia und Uganda. Sie stammen aus dem Besitz von Dr. Sven Lychatz und illustrieren teilweise auch das von diesem herausgegebene Buch. Die Arbeiten entstanden zwischen 1989 und 2010, 12 Batiken wurden von Kiwanuka geschaffen, einem Künstler aus Tansania, zwei Gemälde von Kamau aus Kenia, von vier weiteren sind ebenfalls die Künstler bekannt, die übrigen sind anonym. Als Motive finden sich Tiere (Paviane, Geparden, Giraffen), Ansichten der Stadt Sansibar, eine Totenmaske, vor allem aber Gestalten und Szenen aus dem afrikanischen Alltag: Trommler, Holz und Wasser tragende oder Mais stampfende Frauen, Männer im Gespräch, Tanzende Dorfbewohner, Dorffeste und Marktszenen. Neben realistischen bzw. naturalistischen Darstellungen überwiegen - vor allem bei den Batiken - sehr stilisierte und abstrakt wirkende Formen.

Trommler, Kiwanuka, Batik, entstanden in Tansania, 2009, Foto: S. Lychatz

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Batik ist ein ursprünglich aus Indonesien stammendes Textilfärbeverfahren, bei dem Bilder in Handarbeit mit flüssigem Wachs auf das Gewebe aufgezeichnet werden, bevor dieses gefärbt wird. Beim anschließenden kurzen Aufkochen des Stoffes in heißem Wasser läuft das flüssige Wachs ab und die Batik ist nach dem Trocknen fertig. Auch in Afrika ist die Batik heute eine bevorzugte Methode für das Design von Textilien aller Art und hat Einzug in die darstellende Kunst gehalten. Die sie ausübenden ostafrikanischen Künstler haben die Technik zu einer farbenfrohen Kunstgattung entwickelt, wie unsere kleine Ausstellung unschwer erkennen lässt.

Kiwanuka, Batik, Foto: S. Lychatz

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